Hohenzollernlied

Nicht weit von Württemberg und Baden,
von Bayern und der schönen Schweiz,
da ragt ein Berg so hoch erhaben,
den man den Hohenzoller heißt.
Er schaut herab, so stolz und kühn
auf alle, die vorüberzieh´n
an Hohenzollerns steilem Felsen,
wo unverzagt die Eintracht ruht.

Von diesem Berg, da geht die Sage,
die schweres Leid im Lande weckt,
und mancher Vater kennt die Klage,
die sich auf seinen Sohn erstreckt:
Man nahm ihn fort ins ferne Land,
sein Liebchen glaubt, er sei verbannt
von Hohenzollerns steilem Felsen,
wo unverzagt die Eintracht ruht.

Doch kommt die lang ersehnte Stunde,
die uns zur Heimat wieder ruft,
dann jauchzen wir mit frohem Munde
dem schönen Hohenzoller zu.
Und rufen laut: O Heimatland,
wie ist mein Herz an dich gebannt,
an Hohenzollerns steilen Felsen,
wo unverzagt die Eintracht ruht.

1. Das schönste Land in Deutschlands
Gaun,
Das ist mein Heimatland,
Es ist so herrlich anzuschaun,
Und das ist Schwabenland.
Drum grüß, so grüß dich Gott, mein
Schwabenland,
Du edle Perl im deutschen Land,
Frisch auf, frisch auf, ...
Frisch auf, mein Schwabenland.

2. Zu Stuttgart ist die Residenz,
Zu Cannstatt die Fabrik,
Zu Asperg ist das Zuchthaus,
Und das ist Schwabens Glück.

3. Zu Haslach gräbt man Silbererz,
Zu Heilbronn wächst der Wein,
Im Schwarzwald schöne Mädchen:
Ein Schwabe möcht ich sein.

4. Der Bauer und der Edelmann,
Das stolze Militär,
Die schaun einander freundlich an,
Und das ist Schwabens Ehr.