Gruppen

Die Zunft besteht aus aus 6 Gruppen, die hier näher beschrieben werden sollen.

Ahlande

Ahlande

Bei der Rottenburger Fasnet ist die Hauptfigur der "Ahland". Dem Gewand nach kann der Ahland zu der Gattung der Weißbutzen gezählt werden. Wer würde hinter dem Ahland, der zur Zeit der Rottenburger Fasnet in allen Größen die Gassen füllt, den Teufel oder einen Dämon vermuten, und doch steckt er hinter den Ahlandmasken, der "Junker Valand", er war ein mittelalterlicher Name des Teufels und ist "der zu Fall Bringende". Zu dieser dämonisch - diabolischen Ahlandmaske stand eine alte, in Stein gehauene Schreckmaske aus der Frührenaissance Modell.
Die Maske entstand um ca. 1550-1570 und befand sich ursprünglich an einem größeren Gebäude in Rottenburg, das beim Stadtbrand von 1644 zerstört wurde! weiter lesen Ahlande

Pompele

Pompele

Der Klopfgeist Pompele soll im Keller des Gasthauses "Römischen Kaisers" Rottenburg nach einer Sage sein Unwesen getrieben haben. Im Oktober 1978 fand das Pompele den Segen und die Zustimmung des Präsidium der Vereinigung schwäbisch-alemannischer Narrenzünfte und wurde somit in deren erlauchten Kreis aufgenommen. weiter lesen Pompele

Stadthexen

Stadthexen

Daß Rottenburg von alters her eine Metropole der Hexen war, konnte schon der Historiker Martin Plansch bestätigen. Er schrieb schon im Jahre 1507 in einem Lateinischen episculum de sagis maleficis, daß die Hexen zum mons foenis, vom Volke "Heuberg" genannt, ziehen, wo sie unter Tänzen und fröhlichem Gelage feierten. In der bekannten Sagensammlung von Dr. A. Birlinger und Dr. M. Buck "Volkstümliches aus Schwaben" 1881, Band 1, ist der uralte Turm, der Heubergturm, aus Römerzeiten erwähnt, in dem das Heuberger Hexle, genannt Sybille, haust. weiter lesen Stadthexen

Bogges

Bogges

Die Laufnarren, jene lebendigen, ureigenen Witzbolde und Possenreißer, denen der Schalk im Nacken sitzt, die mit ihren ungebundenen Späßen und witzigen Einfällen das Volk erheitern und zum Mitmachen anreizen, die auch durch ihr Gebaren den Leuten einen Spiegel vorhalten, gehören seit eh und je in das Bild der Rottenburger Fasnet. weiter lesen Bogges

Historischer Teil

Historischer Teil

Rottenburg dürfte wohl die einzige Narrenstadt sein, die während ihrer tollen Fasnetstage von "nur" einer Frau regiert wird. In ihr feiert die Gräfin Mechthild, die einstige Regentin Österreichs im Rottenburger Land (1445-1482), für kurze Zeit Wiederkehr. Das Fräulein von Österreich hielt dazumal in Rottenburg "große Höf und köstliche Vasnachten", wie es in der Zimmerschen Chronik vom Ende des 16. Jahrhunderts heißt, "dabei einstmals ein groß Rennen und Stechen auf dem Markt". Vermutlich handelt es sich bei diesen, vom ältesten Volksbrauch inspirierten Spielen um Narrentreiben, wie sie der schwäbische Sittenprediger Sebastian Frank im 16.Jahrhundert schilderte: "An diesem Feste pflegte man viel Kurzweil, Spektakel und Spiel zu halten mit Stechen, Turnieren,Tanzen. Da verkleiden sich die Leute und laufen wie Narren und Unsinnige in der Stadt mit mancherley Abenteuer und Phantasey". weiter lesen Historischer Teil

Fanfarenzug

Fanfarenzug

Bei den zahlreichen Auftritten an der Fasnet gehört es zu den Hauptaufgaben des Fanfarenzuges, die Gräfin Mechthild zu Hohenberg mit ihrem historischen Teil anzukündigen. weiter lesen Fanfarenzug